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Ein Wochenende
in Deutschland. Der zwölfjährige Daniel und sein siebzehnjähriger Bruder Patrick
wohnen zusammen in einer Hochhaussiedlung. Ab und zu verdient sich Patrick
Geld damit, Tiere zu entführen, um dann das Belohnungsgeld zu kassieren.
Gern wird Daniel auch mal zum Betteln geschickt oder ein bisschen gequält.
Stoisch gelingt es ihm trotzdem, sich auch in der rauen Umgebung kleine
Phantasiefluchten zu schaffen. Als er jedoch immer mehr unter dem
Abhängigkeitsverhältnis zu seinem Bruder leidet, findet er in Bernd, einem
heroinsüchtigen Junkie aus der Gegend, einen vermeintlichen Freund.
Aus Daniels
Blickwinkel erzählt „Hochhaus“ krude, hart und poetisch die Situation eines
Jungen, der zu früh erwachsen werden muss, um durch eine Welt zu lavieren,
in der es keinen Platz für ihn zu geben scheint.
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